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Gemeinde Gründau

Hain-Gründau

Hain-Gründau ist nach dem Flüßchen ,,Gründau' benannt.
Es fließt durchs Gründautal und mündet bei Langenselbold in die Kinzig.

Der Name ,,Grinda' wird erstmals im Jahr 1173 genannt.
Der Ort wird ab 1248 als Grindaha im Hayn, Obergründa (Grinda superior) anno 1258 erwähnt. Die Gründung geht auf das zehnte bis elfte Jahrhundert zurück und ist älter als die Belehnung der Erbburggrafen mit dem Büdinger Wald.

Die ursprüngliche Ansiedlung soll linksseitig der Kapelle gestanden haben.
Die Ysenburger Grafen waren spätestens seit 1442 die Landesherren.

Die Kirche wurde angeblich unter der Stifterin Gisela, die um 1150 lebte, gebaut. In der bisher ältesten gesichteten Urkunde vom 1. Juli 1549 sind 35 Männer genannt. 1587 gab es 47 Wohnhäuser. Hain-Gründau war schon immer ein typisches Bauerndorf.


Neben der Landwirtschaft war die Schäferei von Bedeutung.
Als Handwerker finden wir Wagner und Schmiede, Leinweber, Ziegler etc.
Spätestens ab 1600 wurde Kupfererz abgebaut und verhüttet.
Hierzu standen eine Reihe größerer Gebäude auf der Schmelz oberhalb von Hain-Gründau in Richtung Breitenborn gelegen.
Neben Kupfer wurde auch Silber bei der Verhüttung gewonnen. Die Ausbeute wurde an die Ysenburger Münze in Büdingen abgegeben.


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