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Biotonne

Seit dem 01. Januar 2015 besteht in Hessen eine Pflicht für die Benutzung einer Biotonnen. Nur Personen die Ihren biologischen Abfall auf dem eigenen Grundstück kompostieren, sind von dieser Pflicht per Antrag freigestellt. Eine Erlaubnis ist auf 2 Jahre Befristet!

Die Biotonne ist ein wichtiger Beitrag zur Abfallverringerung und -Verwertung.

Eine Biotonne kann beantragt und abgeholt werden über das Zimmer 5, Einwohnermeldeamt.
Dort werden auch für einmaligen Mehrabfall Müllsäcke für den Stückpreis von 4,-- € verkauft. Die Abgabe erfolgt nur für Biotonnen Besitzer.


Wichtige Hinweise:

  • Immungeschwächte Personen und Risikogruppen können durch Keime und Pilzsporen gefährdet werden. Bitte befragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt.
     
  • Gaststätten u.ä. Betriebe, die größere Mengen von Speiseabfällen tierischer Herkunft verarbeiten, dürfen sich lediglich dafür zugelassener Entsorger bedienen.


Unsere Tipps zum Umgang mit der Biotonne:

Damit es gar nicht erst zu Geruchsbelästigungen und Madenbefall kommt, haben wir hier die wichtigsten Tipps für den Umgang mit Biotonnen zusammengetragen.

Tipp Nr. 1: Beim Vorsortieren schon aufpassen
Das Problem beginnt in der Küche. In vielen Haushalten gibt es getrennte Abfalleimer. Schon dort können Fliegen ihre Eier in die organischen Reste legen. Also sollte man diese Behälter geschlossen halten, mit Zeitungspapier auslegen, Abfälle möglichst in Zeitungspapier gewickelt dort hinein werfen und die Behälter oft ausleeren. Spätestens an jedem dritten Tag.

Tipp Nr. 2: Schatten
Klar, dass die Braune Tonne nicht in der prallen Sonne stehen darf! Sonst wird „neues Leben” in der Tonne geradezu ausgebrütet. Schimmelpilze, Bakterien und Fliegenmaden lieben das feuchtwarme Klima dort und gedeihen prächtig. Ab in den Schatten damit! Dass der Standplatz nicht ausgerechnet unter dem Fenster der Nachbarn sein sollte, dürfte übrigens auch selbstverständlich sein.

Tipp Nr. 3: Zeitungspapier
Wer es sich zur Regel macht, Bioabfälle schon in der Küche in Zeitungspapier zu wickeln, wird kaum je Probleme mit Fliegenplagen haben. Auch Papiertüten sind praktisch. Die Wirtschaftsbetriebe bitten allerdings darum, keine bunt bedruckten zu verwenden. Und es lohnt sich auch, auf jeden Fall zu unterst in die Biotonne eine dicke Schicht aus geknäultem Zeitungspapier zu geben, zum Aufsaugen von Flüssigkeiten. Aber bitte keine bunt bedruckten Illustrierten!

Tipp Nr. 4: Weniger Feuchtigkeit
Je weniger Feuchtigkeit in der Tonne, desto besser. „Lassen Sie Suppen und Soßen durch ein Sieb gut abtropfen und werfen Sie nur die festen Bestandteile in die Biotonne”, rät die Abfallberatung. Weil Fliegenmaden Feuchtigkeit brauchen, um sich zu entwickeln, liest man auch häufig den Tipp, in die Tonne Mittel zu streuen, die Feuchtigkeit binden. Genannt werden da meist Gesteinsmehl, Tonmehl oder Kalk, die man wie eine Puderschicht auf die Abfälle streuen soll. Mit Gesteinsmehl, Tonmehl und gelöschtem Kalk ist das in Ordnung - allerdings klebt das Mehl dann meist innen an den Plastikwänden der Tonne fest. Und zwar so sehr, dass man zum Säubern einen Dampfstrahler braucht. Von Branntkalk, also ungelöschtem Kalk, ist abzuraten. Der wirkt zusammen mit Wasser ätzend, wird sehr heiß und kann die Tonne beschädigen.

Tipp Nr. 5: Regelmäßig auswaschen
In Süddeutschland ist es selbstverständlich, in Gründau eher die Ausnahme: nach der Leerung werden die Tonnen gesäubert. Das geht mit dem Gartenschlauch ganz fix. Einmal kräftig aussprühen, anschließend das Abfallgefäß mit offenem Deckel in der Sonne trocknen lassen. Das ist vor allem gegen üble Gerüche gut.

Tipp Nr. 6: Sauberer Rand
Halten Sie den Deckelrand der Biotonne möglichst sauber. Er kann sonst für Fliegen ein bevorzugter Eiablageplatz werden. Deshalb der Tipp: Einmal in der Woche den Rand der Tonne mit Essigwasser abwischen.

Tipp Nr. 7: Offen oder geschlossen?
Um den Fliegen die Eiablage zu erschweren, halten Sie stets den Deckel des Vorsortiergefäßes und der Biotonne gut geschlossen. Dann kommen keine Fliegen rein. Und keine Fliegen bedeutet: keine Maden. Zwar liest man oft den Tipp, die Biotonne einen Spalt aufstehen zu lassen, damit Feuchtigkeit verdunstet. Aber dann sollte man auf andere Art dafür sorgen, dass sie fliegenfrei bleibt. Nähen Sie aus einem alten feinmaschigen Stück Gardine eine Abdeckung mit einem Gummizug am Rand. Die spannen sie als Fliegennetz über die Tonne.

Tipp Nr. 8: Biotonnen-Pulver
Natürlich gibt es auch im Bau- und Gartenhandel, die für mehr Hygiene in der Tonne sorgen. Dieses Biotonnenpulver, meist auf Basis von Gesteinsmehl, ist kompostierbar und biologisch abbaubar, es verhindert die Entstehung von Schimmelpilzen und überdeckt die Zersetzungsgerüche in den Küchenabfällen. Aber wer die Tipps 1 bis 7 befolgt hat, wird diese Hilfe kaum nötig haben und spart Geld.



Eigenkompostierung
Falls Sie bereits selbst kompostieren, behalten Sie das bitte als direkteste Form der Verwertung organischer Abfälle unbedingt bei. Falls noch nicht, prüfen Sie die Möglichkeit der Kompostierung im eigenen Garten. Die Mühe lohnt sich, denn Sie bekommen dadurch ein optimales Bodenverbesserungsmittel und einen natürlichen Dünger kostenlos und frei Haus.




Informationsblatt "Tipps zum Umgang mit der Biotonne"

Dieses Informationsblatt, soll Fragen rund um das Thema Entsorgung und Verwertung von Bioabfall beantworten. Durch Beachtung der einzelnen Punkte kann eine Geruchsbelästigung und die Bildung von Maden und Fliegen in den Müllbehältern vermieden werden.




Vorbeck Benjamin
Benjamin Vorbeck
Ordnungsamt
E-Mail: benjamin.vorbeck@gruendau.de
Telefon: 06051 8203-37




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